Unsere Interviews mit waschechten Meranerinnen und Meranern

Elisabeth Oberrauch

Malerin und Papierkünstlerin

 

 Gerlinde Aukenthaler

Natur- und Landschaftsführerin

 

Ewald Kontschieder

Koordinator Merano Jazzakademie

 

 

Dimitrios Panagiotopoulos

Internationaler Mode-Designer

 

 

Stefan und Manfred Kofler

Südtiroler Junggastronome

 

 

 

Elisabeth Oberrauch

Malerin und Papierkünstlerin

 

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Sie denken an Meran – welches Kunstobjekt kommt Ihnen in den Sinn? 
 
Historisch – Stadttheater von Meran; Modern – Objekt von Ulrich Egger am Mazziniplatz.

Wo entdecken Sie in Südtirol Kunst? 
 
Historisch – Altstadt Brixen, z.B. Kreuzgang mit den Fresken aus dem 14. und 15. Jhd.;  Modern – Werke zeitgen. Kunst im Unternehmen von Ivo Barth, Handwerkerzone in Brixen.

Was gibt es Neues in der Meraner Kunstszene, das Sie uns verraten möchten?
 
Vor drei Jahren klein und „fein“ begonnen: im ersten Oktoberwochenende offene Ateliers. Nun machen alle Meraner Künstler mit und ein „Flanieren“ mit Kunst im Kopf bewegt die Stadt in diesen Tagen.

 

Kunst & Natur: Empfehlen Sie uns einen Tagesausflug dazu. 
 
Knottenkino in Vöran von Franz Messner, im Sommer das Projekt „vor Ort“,Völs, eventuell mit Führung von Elisabeth Oberrauch, oder ebenfalls im Sommer auf Anfrage den Kunstgarten GO im Garten der Villa Oberrauch, St. Konstantin/Völs.

Wo und wann haben Sie das letzte Mal in Meran: „Wow“ gesagt? 
 
Eröffnung (31.1.) Cindy Shermann und Arnold Mario Dallò: ein Wahnsinn, dass sich so viele Menschen für Kunst interessieren! „Wow“ – es ist also nicht umsonst hier in Meran Kunst zu machen und diese hier auszustellen!

Welche Ausstellung in Meran sollte man heuer nicht versäumen? 
 
Beide Ausstellungen im Kunst Haus Meran: Cindy Sherman (1.2. – 26.5.) Elisabeth Oberrauch „Naturalien-Kabinett“, Eröffnung 2. Mai  (3.5. – 2.6.)

 


Dr. Gerlinde aukenthaler

Natur- und Landschaftsführerin

 

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Was kann man nur in Südtirol erleben?
 
Am Vormittag im Hochgebirge schifahren und wandern und am Nachmittag in der Stadt unter Palmen entspannen.

Welche Orte sollte man in Meran und Umgebung gesehen haben?
 
Das Hippolyt-Kirchlein in Naraun/Tisens: ein Kraftplatz mit Blick auf den ganzen Talkessel und ein gutes Dutzend Schlösser und Burgen.

Wohin würden Sie Ihre Freunde für einen Tagesausflug fernab vom Trubel schicken?
 
Wenn sie fit sind: zu den Spronser Seen hoch hinter den Meraner Bergen. Wenn sie faul sind: mit der Seilbahn auf das Vigiljoch bei Lana. 

 

Wo ist der beste Platz für ein unvergessliches Bergpanorama?
 
Originell: das Knottnkino in Vöran. Unvergesslich: Der Königanger in den Sarntaler Alpen nach drei Stunden Aufstieg.

Wo gibt es die beste Jause?
 
Bei Muttern. Und sonst: Schlecht marenden kann man in Südtirol fast nirgends; die Konkurrenz schläft nie!

In welchen Tälern und auf welchen Höfen findet man das Ursprüngliche? 
 
Im Ultental die sonnengeschwärzten Höfe bis hinauf zur Baumgrenze,  im Schnalstal den Schafauftrieb auf alten Wegen, die schon Ötzi beschritt.

Wo liegt Ihr Lieblingsplatz in Südtirol?
 
Die Stoanernen Mandln auf genau 2000 Metern Höhe am Tschögglberg 

 


Ewald kontschieder

Koordinator Merano Jazzakademie

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Sie denken an Meran – welche Musik kommt Ihnen in den Sinn?
 
Als Nachklang an die alte Kurstadttradition bestimmt die Operette; als lebendige Kultur fällt mir heute allerdings über große Orchestermusik und Jazz so ziemlich alles ein, was Qualität hat! Die Stadt hat seit den 80er Jahren eine große Vielfalt entwickelt und außerordentlich gewonnen.

Was gibt es dieses Jahr Neues beim Jazzfestival in Meran, das Sie uns verraten möchten?
 
Endlich einmal einen Kurs für Jazzgesang mit der jungen und tollen abruzzesischen Sängerin Diana Torto, die mit Vorliebe an der Seite der Jazzlegenden Kenny Wheeler und John Taylor auch durch Deutschland tourt.

Wo treffen Sie sich am liebsten zum „After Concert“?
 
Bei den Jam Sessions der Jazzakademie oder den Jazzkonzerten auf der Aurora-Terrasse, wo sonst?

 

Was unternehmen Sie in Meran, wenn im Sommer die Sonne scheint?
 
Einfach raus, aufs Rad geschwungen und entlang der Passer oder hinauf zur Wurzer und Vöraner Alm geradelt oder gewandert (mit Tiefblick auf Meran). In der kälteren Jahreszeit machen wir gerne eine Schlösserwanderung, entweder über die Brunnenburg zum Schloss Tirol nach St. Peter oder an den Hängen des Naiftals zur Burg Goyen und Schloss Labers.

Wo und wann haben Sie das letzte Mal in Meran: „Wow!“ gesagt?
 
Immer wenn große Jazzmusiker wie Dave Liebmann oder Dave Douglas nach ihrem Auftritt bei MeranJazz mit gleicher Inbrunst und Leidenschaft mit den Lehrern und Schülern der Jazzakademie weitermusizieren. Da kann man ganz nah dran sein und merkt, Musik ist kondensiertes Leben. Dann sag ich nicht nur „Wow“, sondern auch Hut ab!

 


Dimitrios Panagiotopoulos

Internationaler Mode-Designer

 

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Ihre besten Freunde kommen Sie in Südtirol besuchen: Wie würde ein typischer Best Friends Day aussehen?
 
Ich würde meine Freunde zum Brunch auf die Sonnenterasse ins Hotel Aurora einladen und anschließend einen Shoppingbummel durch die Lauben machen. Danach in die Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Zum Dinner würde ich das Restaurant Culinaria in Dorf Tirol vorschlagen, da ich die atemberaubende Sicht und das vorzügliche Essen meinen Freunden nicht vorenthalten möchte.

Sie denken an Ihre Heimat – welches Outfit kommt Ihnen da in den Kopf?
 
Eigentlich kein bestimmtes. Wie in jeder anderen Stadt ist es auch in Meran ein bunter Mix von allem.

 

Wo holen Sie sich in Meran Ihre Inspiration?
 
In Meran befindet sich mein Kreativstudio. Hier komme ich zur Ruhe und kann mich voll und ganz auf die Erstellung der Kollektion konzentrieren. Meine modischen Inspirationen hole ich mir auch gerne in anderen Ländern, wenn ich auf Reisen bin, wie in den Modemetropolen wie Mailand, Paris, London oder New York; aber auch in fernen Ländern wie den Arabischen Emiraten, Marokko, Mexico usw. 

 

Wo sind die Newcomer der Modeszene in Südtirol zu Hause?
 
Ich bin in Meran zu Hause!

 


Stefan und manfred kofler

Südtiroler Junggastronome

 

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Wein und Architektur: Es gibt nun auch in Südtirol viele aufregende Kellereien. Welche würden Sie Ihren Freunden für einen Besuch empfehlen?
 
Die Entwicklung im Bereich „Wein und Architektur“ in Südtirol ist sehr interessant und lobenswert. Neben der Produktion unserer erstklassigen Südtiroler Weine, ist es eine Freude zu beobachten, dass unsere Kellereien immer mehr an einer zeitgemäßen Architektur der Fassade und Verkostungsräume, sowie auch an integrierten Vinotheken arbeiten. Weinliebhabern kann ich jederzeit einen Ausflug entlang der „Weinstraße“ empfehlen, oder aber einen Besuch der Kellerei „Meran-Burggräfler“ mit Sitz in Marling, welche im architektonisch neuen Kleid im März 2013 eröffnet wird und die ausgezeichneten Weine des Burggrafenamtes präsentiert. 

Wo kann man nach dem Abendessen einen schicken Abend verbringen? 
 
Immer wieder gerne an der Passerpromenade im „Sketch“. Dort gibt es eine beeindruckende Auswahl an exklusiven Getränken und Cocktails und mit etwas Glück wohnt man den tollen Live-Events bei. 

Welches ess-und trinkbare Souvenir empfehlen Sie als Souvenir für zu Hause? 
 
Eine Flasche guten Südtiroler Sekt, Schüttelbrot und gereiften Bauernspeck, welchen man am besten auf den handgefertigten Schneidebrettern vom Südtiroler Designer Harry Thaler schneidet. Viel Spaß und Guten Appetit!

 

 

Wo und wann haben Sie das letzte Mal in Meran: „Wow!“ gesagt?
 
Beim Frühlingsspaziergang durch die Gilf und weiter zum Tappeinerweg. Die botanische Vielfalt und die landschaftliche Schönheit, das beruhigende Rauschen der Passer, der strahlend blaue Himmel und die schneebedeckten Bergspitzen faszinieren immer wieder aufs Neue. Meran hat ein besonderes Flair: Ruhe, gebündelt mit Energie und Kraft. 

Was ist Ihr absolutes Lieblingsgericht in Ihrem Restaurant? Was kommt auf den Tisch?
 
Da wir unsere Speisekarte in regelmäßigen Abständen an die Saisonalität der Produkte anpassen, kreieren wir immer wieder neue, innovative Gerichte und Kombinationen mit frischen Zutaten. Ein Klassiker, das Beefsteak Tartar, welches wir nach einem speziellen Rezept mit über 20 Zutaten abschmecken, ist eine Vorspeise, die wir besonders gern vorbereiten und servieren. Einfach und gut, aber durch die besondere Rezeptur nicht alltäglich.