In Meran und Umgebund kann man in “Sandalen” spazieren gehen oder in Wanderschuhen und mit Stöcken wandern. Alles ist möglich. Wählen Sie Ihre Vorliebe, vom einfachen Spazierweg, zu den kulturell wichtigen Waalwegen oder tauchen Sie ein in die atemberaubende Südtiroler Bergwelt … Sie haben die Wahl.


Schöne Spazierwege in Meran

Vom Luftkurort zur Stadt des körperlichen und geistigen Wohlbefindens. Auch Meran hat, wie jede andere Kurstadt mit Wurzeln in der Mitte des 19. Jahrhunderts, eine ganze Reihe von Spazierwegen. Man spaziert auf langen und wunderschönen Wegen, gesäumt von üppigen Bäumen, eleganten Hecken und Blumenbeeten – so wie schon der mitteleuropäische Adel früher dort wandelte, die wunderbare, reine Luft genoss und vor allem um zu sehen und gesehen zu werden. Das Spazierengehen war oft nur ein Vorwand um angenehme Begegnungen zu machen.

Diese Spaziergänge, die über gut 18 Kilometer im gesamten Stadtgebiet führen, wurden auf verschiedene Arten, abhängig von der Entstehungszeit, angelegt. Heute sind sie bei Touristen und Meranern gleichermaßen beliebt, die gerne diese Wege gehen, um das körperliche und geistige Wohlbefinden zu steigern. Gleich zu welcher Jahreszeit, egal bei welchem Wetter, man wird auf diesen Wegen immer jemanden antreffen. Vom Stadtzentrum aus kommt man auf alle sechs Wege, die meist eben sind, auch für Familien mit Kinderwagen geeignet und für die es keinerlei Ausrüstung benötigt.

Tappeinerweg

Der besonders sonnige Spazierweg bietet einen außergewöhnlichen Blick auf das Meraner Talbecken. Er wurde von Dr. Franz Tappeiner finanziert und gebaut. Der ursprünglich aus dem Vinschgau stammende Arzt und Forscher war ein besonderer Förderer des Meraner Tourismus. Der vier Kilometer lange Weg erstreckt sich von der Gilfpromenade entlang des Küchelberges bis nach Gratsch. Über eine ganze Reihe von Zugängen kann man auch Teilabschnitte begehen: über den Tiroler Steig hinter der Stadtpfarrkirche, in der Galileistraße (Talstation Sessellift Meran-Dorf Tirol), über den Schlehdorfsteig in der Verdistraße und von der Zenoburg aus, vorbei am Pulverturm.

Entlang des Weges, inmitten einer typischen, lokalen Vegetation, findet man mediterrane Pflanzen wie Eichen, Eukalyptus, Pinien, Agaven und Olivenbäume genauso wie exotische Pflanzen wie Palmen, Bambus und Kakteen. In einem Kräutergarten wachsen ungefähr 230 verschiedene Kräuter und aromatische Pflanzen. Anhand von Hinweisschildern kann man die einzelnen Kräuter kennenlernen. 

Kurpromenade

Die Passerpromenade am rechten Ufer der Passer hat ihren Namen vom Fluss, der Meran in zwei Hälften teilt. Die Promenade besteht aus zwei Abschnitten: der “eigentlichen” Passer-promenade und der Kurpromenade.

Der eine Abschnitt reicht von der Postbrücke bis zur Theaterbrücke, der andere von der Theater- bis zur Eisenbahnbrücke. Im oberen Teil, auf der sog.“Kurpromenade”, liegt der Schwerpunkt auf kunstvoll gestalteten Blumenbeeten und Skulpturen aus Pflanzen, auf Palmen und Zierbäumen. Cafè’s und Eisdielen laden zum Rasten ein und das Kurhaus im eleganten Jugendstil zieht die Blicke auf sich.

Der untere Teil, die Passerpromenade, verläuft flussabwärts, dorthin, wo die Passer in die Etsch mündet, ist nicht mehr so breit und gesäumt von verschiedenen historischen Gebäuden.

Sissi-Weg

Ein interessanter Weg zu den verschiedenen Bezugspunkten der österreichischen Kaiserin Elisabeth, besser als Sissi bekannt, mit Meran. Die edle Dame aus dem Geschlecht der Habsburger war in der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhunderts mehrere Male in Meran. Der Weg, der ihr gewidmet wurde, verbindet die Gärten von Schloss Trauttmansdorff mit dem Stadtzentrum über elf Etappen, von denen jede eine eigene kleine Geschichte erzählen kann. Ausgehend von Schloss Trauttmansdorff über dem botanischen Garten führt der Weg über Schloss Pienzenau, Schloss Rubein, Residenz Reichenbach und den Brunnenplatz, Schloss Rottenstein und das Hotel Bavaria, von da aus zur Passer hinunter, über den steinernen Steg (auch Römerbrücke genannt), entlang der Wandelhalle bis zu dem, nach ihr benannten Sissi-Park am Eingang zur Sommerpromenade, wo ihr zu Ehren eine Statue errichtet wurde. Natürlich kann man den Weg auch in umgekehrter Richtung gehen.

Sommerpromenade

Gegenüber der Winterpromenade auf der anderen Passerseite lädt die Sommerpromenade gerade in der warmen Jahreszeit zu kühlen Spaziergängen ein. Libanonzedern, Mammutbäume, Pappeln, verschiedene Kiefernarten u. Ä. bieten hier Schatten und Erfrischung. Der Weg beginnt im sogenannten Sissi-Park, in dem eine elegante, überlebensgroße Skulptur aus Laaser Marmor die österreichische Kaiserin Elisabeth, liebevoll Sissi genannt, darstellt.

Winterpromenade

Sehr sonnig und windgeschützt ist sie flussaufwärts die Fortsetzung der Kurpromenade. Hauptmerkmal ist die Wandelhalle, ein überdachter, zur Promenade offener Abschnitt, der bei schlechtem Wetter Schutz bietet. Die Wandelhalle dient gleichzeitig als Galerie von Gemälden Südtiroler Landschaften und Porträts bedeutender Persönlichkeiten der Stadt.

Gilfpromenade

Der Weg führt auf beiden Seiten der Passer von der Schlucht bis zum Stadteingang. Auf der rechten Seite geht er in den Weg über, der zum Pulverturm und zum Tappeinerweg führt, auf der linken Seite mündet der in die Sommerpromenade. Die Gilf – reich mit subtropischen Pflanzen bewachsen, gilt nicht nur wegen seines Lyrikpfades als der romantischste Spazierweg. Gedichte von zeitgenössischen Dichtern, eingraviert auf Parkbänken, laden hier zum Verweilen ein.

Promenade der Poesie

Die “Promenade der Poesie” ist ein Projekt der Stadtbibliothek Meran, das auf einer Zusammenarbeit der Stadtbibliothek mit dem Künstler Marco Nereo Rotelli aus dem Jahr 1997 zurückgeht. Das Ergebnis war die Schaffung einer Promenade, die der Poesie gewidmet ist, oder genau genommen, eine Mischung aus Kunst und Poesie, die sich in die Stadt als ein Ort des Nachdenkens einfügt. Von dieser Idee ausgehend, brannte der Künstler Verse italienischer und deutscher Dichter in die für Meran so typischen Promenadenbänke ein. Diese Gedichtauszüge stammen aus verschiedenen Ausgaben von “MeranoPoesia”, bzw. von Dichtern, die sich zeitweise in unserer Stadt aufgehalten oder hier gelebt haben. So wurde ein Weg geschaffen, der unterschiedliche Kulturen und Traditionen vereint.

Brunnenweg

Meran verfügt über ein ausgezeichnetes Trinkwasser. Um auf dieses wertvolle Gut aufmerksam zu machen, hat die Stadtgärtnerei den Meraner Brunnenweg gestaltet.

Es ist ein reizvoller Rundgang, der durch die Altstadt, das Steinachviertel und die Promenade, vorbei an 12 zentral gelegenen Trinkbrunnen führt. Anhand dieser 12 Brunnen, die übrigens auch im Internet (www.umwelt.gemeinde.meran.bz.it) virtuell besichtigt werden können, wird symbolisch die Geschichte des Trinkwassers in Meran beschrieben.

Lindenallee

Die Karl-Wolf-Allee ist eine der längsten Lindenalleen Europas. Sie ist 1,4 km lang und besteht aus 306 Linden, von denen mehr als die Hälfte einen Durchmesser von über 50 cm aufweisen. Man kann sich daher vorstellen, welch grünen Korridor diese Straße im Sommer bildet, mit den majestätischen Bäumen an beiden Seiten der Straße.

Schon seit langem findet die Linde Verwendung als Heilpflanze. Tee aus getrockneten Lindenblüten hilft sehr gut bei Husten und Grippe. Ebenso ist der Lindenblütenhonig ein wirksames Mittel bei Erkältungen.

Die Linde ist in ganz Europa verbreitet, wo sie mit Eiche und Buche wächst. Das weißliche Holz ist mittlerer Qualität und ziemlich weich: Es wird zur Herstellung von Möbelstücken und Musikinstrumenten benutzt und eignet sich gut für Schnitzarbeiten


Die Waalwege: Kultur und Entspannung 

Das milde und sonnige Klima in Südtirol ist ausgezeichnet für Obstplantagen, weshalb im Vinschgau Äpfel und Erdbeeren angebaut werden. Zur Bewässerung wurden die Waale entwickelt, die zum Transport und zur Verteilung des vorhandenen Wassers dienen. Aus höher gelegenen Tälern wurde das Wasser teils über 1000 Meter tief in den Vinschgau geleitet. Lange Bewässerungskanäle wurden gegraben und in Felsen gehauen. Bereits im zwölften Jahrhundert begann diese Art der Bewässerung, auch heute werden noch einige Waale zu diesem Zweck genutzt. Zur Wartung und Kontrolle der Waale wurde ein kleiner Weg angelegt, der sogenannte Waalweg. Die Waaler waren für die Kontrolle der Kanäle und die gerechte Verteilung des Wassers zuständig. Eine von einem Wasserrad angetriebene Waalschelle diente dazu, den gleichmäßigen Fluss des Wassers anzuzeigen.

Heute kann man auf diesen Wegen das ganze Jahr über gemütliche Wanderungen unternehmen. 
Die Wege zeichnen sich durch geringe Steigungen aus, oft gibt es auch schöne Ausblicke auf die umliegenden Berge. Schmale Pfade und breitere Wege wechseln sich ab, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind nur äußerst selten vonnöten. Die meisten Wege verlaufen ohne Steigung und sind mit normalem Schuhwerk zu begehen. Auch für Kinder sind die Waalwege sehr zu empfehlen, der Marlinger Waalweg wartet zum Beispiel mit einigen Abenteuern auf. Aufgrund der Breite sind die meisten Waalwege jedoch nicht für Kinderwägen geeignet. Die Waalwege sind sehr beliebt für einen Ausflug während eines Wanderurlaub in Südtirol.

Meraner Waalrunde

Die Meraner Waalrunde ist ein Rundweg um den Talkessel von Meran auf dem man eine Strecke von rund 80 Kilometern zurücklegen kann.

Die Meraner Waalrunde verbindet elf Waalwege, entlang derer man entlang einer wunderschönen Natur immer wieder auf Einkehrmöglichkeiten, Kapellen, Kirchen, Schlösser und auch Naturwunder stößt. Der Weg führt nicht in die Höhe, sondern wurde zwischen 400 und maximal 900 Metern angelegt. Man kann die gesamte Rund innerhalb einer Woche gehen oder natürlich auch nur einzelne Tagesetappen machen.

Maiser Waalweg

Der Waalweg führt flussaufwärts von Obermais nach Saltaus, einem kleinen Ort am Eingang des Passeiertales, der auf der linken Seite der Passer liegt. Er beginnt bei Schloss Planta, bei der Kreuzung Plantastraße – Schönblickstraße und führt an felsigen Hängen unter breitblättrigen Laubbäumen in den Wald. Ungefähr bei zwei Drittel der Strecke befindet sich das Haus der Waaler, dessen Wasserrad den normalen Wasserfluss im Waal kontrolliert. Am Ziel angekommen findet man den Torgglerhof vor. Der Weg ist im Wesentlichen flach und führt meist durch Schatten. Durch die Nähe zum Wasser ist der Weg besonders im Sommer ein idealer, angenehm kühler Spazierweg.

Algunder Waalweg

Durch einen Wechsel von Weinbergen, Kastanienbäumen und Obstwiesen führt der Weg von Gratsch, ausgehend über das alte Algund, Mitterplars und Oberplars bis zur Töll. Auf dem ganzen Weg hat man einen wunderschönen Blick auf den Meraner Talkessel. Geht man die umgekehrte Richtung, also von der Töll aus, kann man bei Gratsch über den Tappeinerweg bis Meran weitergehen. Der Waal wurde im vierzehnten Jahrhundert gebaut, das Wasser kommt aus der Etsch.

Kuenser Waalweg

Er erstreckt sich längs des Findelebaches oberhalb des Dorfes Kuens zwischen dem Mutlechnerhof (840 m) und dem Longfallhof (1075 m). Diese beiden Höfe sind jeweils der höchste und niedrigste Punkt des Weges. Zum Ausgangspunkt des Waalweges, dem Longfallhof geht es ziemlich steil hinauf, dafür führt dann der Rest des Weges hauptsächlich im Schatten leicht bergab.

Marlinger Waalweg

Der Marlinger Waalweg führt von der Töll aus, über der Etsch, die Etsch entlang, von Marling bis nach Lana. Der erste Teil bis Marling zieht sich durch einen dichten Wald hin und öffnet sich bei den Apfelwiesen von Marling zu einem herrlichen Blick auf Meran. Auf der Höhe von Tscherms führt ein kurzer Abstieg nach Lana. Der Waalweg hat eine ziemlich konstante Höhe von 500 Metern, man kann an vielen Stellen auf den Weg kommen, muss also nicht die gesamte Länge machen. Es ist immerhin mit 12 Kilometern der längste Waalweg überhaupt. Angelegt wurde der Weg im Jahr 1737 und er ist das ganze Jahr hindurch begehbar.

Waalweg Schenna

Dieser Waal wird noch heute zur Bewässerung der Obstkulturen von Verdins, Schenna und St. Georgen verwendet, wenn auch weitgehend durch ein unterirdisches Kanalisationssystem. Ausgehend von der Talstation der Taser-Seilbahn geht es durch dichten Wald zu einer in den Fels geschlagenen Treppe, über die man zum Schnuggenbach kommt. Dieser Teil ist ein ziemlich wilder Streckenabschnitt im Gegensatz zum Rest des Weges, der durch Obstwiesen und Kastanienwälder bis zur St. Georgen Kirche führt, die besonders durch ihre runde Grundfläche auffällt. Folgt man den Wegweisern zur Seilbahnstation Meran 2000, kommt man zum Naiftal, wo man hinunter bis Schloss Labers gehen kann.


Atemberaubende Bergwanderungen

Meran liegt in einem Talkessel inmitten von Bergen, die eine Herausforderung für alle darstellen, die das Leben in vollen Zügen, mit all seinen Aspekten genießen, die eine wunderschöne Bergwelt respektieren, sie aber gleichzeitig erobern wollen. In dieser atemberaubenden Umgebung, der einzigartigen Naturlandschaft ist es gar nicht ungewöhnlich, auf Hirsche, Rehe, Hasen, Murmeltiere oder auf Edelweiß, Windröschen, Schneeglöckchen oder Astern zu stoßen.

Die Auswahl ist groß: Es gibt unzählige, gut markierte Wanderwege, die zu allen Jahreszeiten begehbar sind. Auf jeden Fall sollten Sie ihre Ausflüge sorgfältig planen und an Ihre Möglichkeiten und an die Wetterbedingungen anpassen. Halten Sie ein gleichmäßiges Tempo ein und denken Sie daran, dass Sie auch wieder zurückgehen wollen. 

Achten Sie darauf, dass Ihre Kleidung und Ihr Schuhwerk der Wanderung angepasst sind. Bleiben Sie auf den markierten Wegen, zollen Sie der Natur Respekt und warnen Sie andere Wanderer vor eventuellen Gefahren.

 

Das Programm der Bergsteigerschule “MeranAlpin”:

Die Bergsteigerschule “MeranAlpin” bietet auch 2014 wieder ein monatlich wechselndes Wander- und Mountainbikeprogramm für die Frühjahrs-, Sommer- und Herbstsaison. Informationen zu den einzelnen Wandertouren (Streckenlänge, Schwierigkeitsgrad, etc.) gibt es auf www.meranalpin.com.

Meran 2000

Der Meraner “Hausberg” bietet viele Wanderwege, geeignet sowohl für Familien als auch für den sportlicheren Bergsteiger. Berghütten entlang der Wanderwege bieten immer wieder die Möglichkeit für eine angenehme und schmackhafte Ruhepause. Nicht nur für Kinder ist der Alpin Bob da: eine über einen Kilometer lange Schienenrodelbahn mit einem Höhenunterschied von mehr als 150 Metern, das ganze Jahr über geöffnet, erzeugt bei der rasenden Abfahrt Adrenalin pur. Viele Wanderrouten können auch im Winter mit Schneestiefeln, Schneeschuhen oder Langlaufskiern begangen werden. Im Winter ist Meran 2000 das Skigebiet direkt vor Merans Haustür und kann mit der neuen Seilbahn in nur sieben Minuten erreicht werden.

Meraner Höhenweg

Ein einmaliges Erlebnis für Wanderer inmitten des Naturparks Texelgruppe

Der Meraner Höhenweg (Weg Nr. 24) nimmt mit einer Gesamtstrecke von rund 100 Kilometern – je nach Kondition – zwischen vier und sechs Tage Wanderzeit in Anspruch.

Die nächsten Zugänge zu diesem Wanderweg von Meran aus sind:

  • Dorf Tirol: Seilbahn Hochmuth
  • Vellau (oberhalb von Algund): Sessellift Leiter Alm

Weitere mögliche Start- und Zielpunkte sind:

  • Partschins: Seilbahn Texelbahn – Giggelberg
  • Naturns: Seilbahn Unterstell
  • Schnalstal: Katharinaberg
  • Passeiertal: Pfelders oder Ulfas

Dank der verschiedenen An- und Aufstiegsmöglichkeiten kann man auch nur einzelne Teilstrecken begehen.

Marlinger Höhenweg

Der Marlinger Höhenweg beginnt in Lana und reicht bis nach Forst, beim Gasthof Rastbühel, der den Eingang zum Vinschgau kennzeichnet. Der Weg liegt in einer Höhe von 700-800 Metern und ist nicht besonders anspruchsvoll. Er kann in fünf Stunden leicht bewältigt werden. An verschiedenen Punkten kann man auch zum Marlinger Waalweg absteigen.

Ochsentod Weg

Start ist bei der Talstation des Sesselliftes Algund-Vellau und der Weg führt bis Schloss Thurnstein. Es handelt sich um eine alte Straße, auf der mittels Ochsenkarren Material befördert wurde. Meist waren sie so schwer beladen, dass sie noch heute sichtbare, tiefe Fahrrillen im Weg hinterlassen haben. Von Schloss Thurnstein aus kann man zur St. Peter Kirche, der ältesten Kirche Merans gehen, dann weiter zum Schloss Tirol oder zum Tappeinerweg hinuntergehen.

Quadrathöfe

Ein ziemlich steiler Weg führt über Forst und den Josefsberg zu den Quadrathöfen auf 810 Metern Höhe. Von hier aus kommt man über einen ebenen Weg zu den Gasthäusern Brünnl, Mahlbach (1220 m) oder Mühltaler (1125 m).

Leiteralm

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Von Vellau aus kann man über einen Wanderweg zur Leiteralm aufsteigen. Zwischenstationen bieten sich an beim Restaurant Kirchenegg und, nach einer eher anspruchsvollen Steigung, das Restaurant Oberplatzer bei 1550 m. Vom Schwierigkeitsgrad her ist der Weg ansteigend.


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Aus diesem Grunde freuen wir uns, durch unseren Partner Sentres.com, die Auswahl der Wanderrouten für unsere Gäste etwas vereinfacht darlegen zu können. Sentres.com ist eine Online-Plattform und der wohl der beste Touren-, Freizeit- und Reiseplaner online für Südtirol: im Netz und auch mobil per App.

In der freien Natur aktiv sein und sich bewegen ist am schönsten. Sei es eine Skitour mit einer erlösenden Abfahrt, eine Schneeschuhwanderung in der Stille der Berge, eine Wanderung mit stärkender Einkehr, im Sommer eine Abfahrt mit dem Mountainbike, oder ein schwindelerregender Klettersteig. Mit Hilfe von sentres.com findet jeder die richtige Tour für sich. Sentres präsentiert über 2.000 redaktionelle Tourenvorschläge aus 22 Kategorien. Jede vorgestellte Route verfügt über eine ausführliche Wegbeschreibung, wichtige technische Daten, Empfehlung der passenden Ausrüstung, mehrere Fotos, den genauen auf einer Südtirolkarte dargestellten Tourenverlauf, einen downloadbaren GPS-Track, Bewertungen der Redaktion sowie Informationen zu Parkmöglichkeiten und die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

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